fbpx

Burn-out eine Krankheit die wir nicht kennen wollen?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ihre Klassifikation der Krankheiten aktualisiert. Burn-out ist jetzt eine Krankheit die auf chronischen Stress am Arbeitsplatz zurückzuführen ist.

Der ZEIT ONLINE Artikel von Anne-Katrin Schade und Fabian Herriger Jeden Morgen nach dem Aufwachen dachte ich: Scheiße! beschreibt anhand von Leser(Innen) Geschichten unterschiedliche Verläufe von Burn-out Erlebnissen.

So eindringlich die Schilderungen der Betroffenen auch sind, wir sollten uns für eine mögliche „Früherkennung“ stark machen.
Zwar sind die Faktoren die zu Burn-out führen noch nicht abschließend erforscht, allerdings kann man eindeutige Indikatoren ableiten.

Grundsätzlich sind diejenigen Menschen gefährdeter, die ihre Arbeit nicht mehr für sinnvoll und beherrschbar halten.
Meist glauben sie nicht, dass sie sie zu ihrer Zufriedenheit schaffen. Sie befinden sich in einem Zustand permanenter Überforderung.
Tatsächlich trifft es häufiger Menschen, die sich stark mit der Arbeit identifizieren und sich für unverzichtbar halten.
Sie haben hohe Ansprüche an sich selbst und an andere.
Sicherlich kann man sagen, dass sehr perfektionistische Menschen eher dazu neigen einen Burn-out zu erleiden.

Auch wenn SIE sich in einigen genannten Punkten wiederfinden, sollten Sie nicht verzweifeln.
Ganz im Gegenteil gehen Sie in die Offensive.
memfido unterstützt Sie bei der Suche nach ihren persönlichen Ressourcen: Was macht Ihnen Freude? Was wünscht sie sich? Wo liegen die individuellen Stärken?
Wir helfen Ihnen ihre eigenen Fähigkeiten wieder aufzubauen, zeigen Ihnen eigene Energien zu erkennen und einzusetzen.
Die Erfahrungen zeigen, das Menschen, die selbstkritisch sind und sich früh haben helfen lassen, viel weniger Zeit für einen erfolgreichen Neustart benötigen.
Sie sind auch eher bereit zu lernen, den Stress, den sie arbeitsplatzbedingt haben, als gegeben zu akzeptieren und ihn nicht wie zuvor an sich heranzulassen.
Sie sollten akzeptieren, dass sie nie hundert Prozent bei der Arbeit geben können.

Weniger Burn-out-Gefährdete nehmen es zum Beispiel gelassener, wenn sie eine Aufgabe nicht schaffen.
Sie denken dann: „Hat die Zeit halt nicht gereicht, kann ich ja nichts dafür.“

Keiner ist perfekt, auch sie nicht.